Wissenswertes über Topinambur

Wissenwertes

Topinambur ist ein Sonnenblumengewächs, dass im Boden eine Vielzahl von Knollen bildet. DieseKnollen sind ein knackiges, gesundes und wohltuendes Gemüse. Sie können roh, gebraten oder gekocht zu herrlichen Speisen kombiniert werden.

Die Knolle wird in verschiedenen Schritten zu hochwertigen Nahrungsmitteln weiterverarbeitet. So gibt es unter anderem Topinambur Chips, Knäckebrot, Mehl, aber auch Saft, Sirup und Schnaps. Topinambur bietet wie kaum ein anderes Gemüse eine Fülle wertvoller Inhaltsstoffe und wirkt vor allem durch den hohen Inulingehalt prebiotisch. Die nussig süßliche Knolle sättigt angenehm und schnell und verlangsamt die Blutzuckeraufnahme.

Zur Zeit erlebt die Topinambur-Pflanze eine Art Wiedergeburt, weil sie als Heilmittel gegen aktuelle Gesundheitsprobleme „entdeckt“ wurde. Unter ihrer lateinischen Bezeichnung Helianthus tuberosus ist Topinambur in der Liste E der Heilpflanzen aufgeführt.

Die Pflanze wird auch gerne für den Wildacker eingesetzt da Tiere die Vielseitigkeit ebenfalls schätzen.

Neben seiner vielseitigen Verwendung ist Topinambur

ein gesundes, schmackhaftes und wertvolles Wintergemüse

– das Gemüse mit dem höchsten Inulingehalt 

– eine schöne bis zu 3,5m hoch wachsende Blütenpflanze

– optimal für den Wildacker in der Jagd

– als Biomassepflanze geeignet

Erfahren Sie mehr über diese faszinierende Pflanze oder bestellen Sie eine Kostprobe Hier gibts unseren aktuellen Flyer zum Thema Topinambur.

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Neue Ernte

{simplepopup} Bedingt durch den langanhaltenden Winter konnten wir bisher noch nicht mit der Ernte beginnen. Wir bitten unsere Kunden noch um Geduld und hoffen, dass wir ab der zweiten April Woche mit der neuen Ernte beginnen können! 

Inulin

Dem Topinambur kommt aus ernährungsphysiologischer Sicht eine beondere Bedeutung zu, da seine Knollen einen besonders hohen Inulin Gehalt aufweisen.  Inulin ist prebiotisch, prebiotische  Stoffe sind  Ballaststoffe die für die Versorgung bestimmter Bakteriengruppen im Darm wichtig sind. Inulin passiert den Dünndarm ungehindert und steht im Dickdarm den Bakterien zur Verfügung.

Inulin wirkt sich kaum  auf den Blutzuckerspiegel aus und ist Insulin unabhängig. Gerade für Diabetiker, die entweder kein eigenes Insulin haben oder wie bei den meisten Übergewichtigen des Diabetes-Typ II der Körper mangelhaft auf einen Blutzuckeranstieg reagiert, ist das Inulin von großer Bedeutung. Die für den gesamten Stoffwechsel so dringend benötigten Kohlehydrate werden also in Form des Inulins aufgenommen und liefern dem Körper so die für alle Lebensfunktionen wichtige Energie.

Inulin wird vielen Lebensmitteln (Milch, Joguhrt, Backwaren..) als Fett und Zuckerersatzt zugesetzt. Zudem ist die prebiotische und insulinunabhängige  Wirkung sehr erwünscht. Inulin schützt vor Dickdarmkrebs

 Im folgenden ein Auszug von Wikipedia zu diesem Thema.

Inulin (auch Alantstärke) ist ein Gemisch von Polysacchariden aus Fructosemolekülen mit einer Kettenlänge bis zu 100 Molekülen, und einem endständigen Glucoserest, und zählt zu den Fructanen. Inulin wird in vielen Pflanzen als Reservestoff eingelagert, besonders in Arten der Korbblütler: etwa TopinamburZichorienDahlieArtischockeGewöhnlicher LöwenzahnSchwarzwurzeln, aber auch in Doldenblütlern, z. B. der Pastinake (vgl. auch Nutzpflanzen). Es wurde 1804 im Alant (Inula) entdeckt.

Niedermolekulares Inulin ist in warmem Wasser löslich. Es wird in der physiologischen Forschung zur Bestimmung des extrazellulären Raums eingesetzt, da es leicht in das Interstitium eindringt, jedoch nicht in die Zellen selbst. Außerdem kann die Messung der Inulin-Clearance zur exakten Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) der Nieren benutzt werden. Dies ist deshalb möglich, weil Inulin im Glomerulum vollständig filtriert wird, im Tubulus-System aber weder sezerniert noch reabsorbiert wird.

Inulin kann in der Therapie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) als Stärke-Ersatz eingesetzt werden, denn es wirkt nicht auf den Blutzucker-Spiegel ein. Inulin wird im Dünndarm nicht resorbiert, da dem Menschen das abbauende Enzym (Inulinase) fehlt. Stattdessen wird es im Enddarm von Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. Die bei diesem mikrobiellen Abbau gebildeten Gase können bei empfindlichen Menschen zu Flatulenzen führen, die einzige bekannte Nebenwirkung beim Verzehr inulinhaltiger Pflanzenteile.[3][4] Inulin dient vor allem den nützlichen Darmbakterien als Nahrung, regelmäßiger Verzehr geeigneter Mengen (mindestens 1,5 g/Verzehreinheit bzw. ab 5 g Tagesdosis zusätzlich zur normalen Aufnahme nach GDCh[5]) führt zu einer Verbesserung der Darmflora.[6]

Inulin wird heutzutage oft als Zutat in der Lebensmittelherstellung verwendet, zum Beispiel als Fettersatz und um den Geschmack, die Textur und das Mundgefühl zu verbessern. Inulin dient auch als Grundstoff zur Herstellung von Fructose.

Seite „Inulin“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. August 2009, 15:39 UTC. URL:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Inulin&oldid=63327446

(Abgerufen: 21. September 2009, 10:01 UTC)

Anbau von Topinambur

 

Standortanspruch

keine besonderen Ansprüche, bevorzugt humose sandige Böden mit guter Wasserversorgung
 

Pflanzzeit

Knollenpflanzung im zeitigen Frühjahr Anbau wie Kartoffeln, am Besten angehäufelt, Abstand der Reihen 75 cm,
 
Abstand in der Reihe 30 -35 cm, Pflanztiefe ca 5-7 cm, 1kg Pflanzgut reicht für ca. 5 m²,
 
Bedarf für 1 ha ca. 1,6 to Topinambur ist mehrjährig und für die Dauerkultur geeignet
 

Düngung

Empfehlung der Gesellschaft für Nachwachsende Rohstoffe: 200 – 250 dt/ha Stallmist.
 
Ansonsten etwa 50 – 70 kg N/ha in mineralisscher Form aus. Hinsichtlich der Grunddüngung mit
 
Phosphor und Kali empfiehlt sich 60 kg P2O2/ha und 200 kg K2O/ha.
 
Wenn Sie keinen hohen Ertrag erzielen müssen, empfehlen wir Ihnen auf den Einsatz von mineralischen Düngern zu verzichten!
 

Pflanzenschutz

sehr robuste Pflanze, es kommen maximal Mehltau, Graufäule und Weißschimmel vor.
Pflege muß nicht sein, empfehlenswert ist ein Anhäufeln im Mai, Topinambur setzt sich gegen alle nicht erwünschten Kräuter durch. Ein Pflegegang im ersten Anbaujahr kann sinnvoll sein. Besonders Wurzelunkräuter wie z.B. Quecke können in der Aufwuchsphase lästig sein.

Ernte

je nach Lage und Sorte ab September bei frostfreiem Boden den ganzen Winter über möglich
bis ca. April, oberirdisches Kraut entfernen, eignet sich getrocknet sehr gut als Winterfutter
oder gehäckselt auf dem Acker lasen, Knollen mit Kartoffelroder, Schwingsiebroder ernten.

Lagerung

kühl und dunkel, am Besten mit Vlies abgedeckt, Frischgemüse! Topinambur kann bis zu 5 Wochen gelagert werden

Verwendung

als Nahrungsmittel, diätetisches Lebensmittel, Wildacker, Biokraftstoff, Zierpflanze
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Topiambur gesund, lecker und vielseitig

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Es gibt nur wenige Pflanzen die eine derartige Vielfalt bieten wie Topinambur.  Die Knolle ist sehr nahrhaft und ist vor allem sehr gut für die Gesundheit. Das liegt an dem in der Knolle enthaltenen Inulin. (weiterlesen) Topinambur ist prebiotisch und daher besonders geeignet für Diabetiker und Menschen die ihre Gesundheit fördern und unterstützen wollen. 

Topinambur (Helianthus tuberosus), gehört zur Familie der Sonnenblumengewächse. Das faszinierende an der bis zu 4m hoch wachsenden Pflanze sind die Knollen. Diese sind ca. Kartoffel groß  und erinnern von der Oberfläche leicht an Ingwer. Sie sind knackig, fruchtig und schmecken leicht süß. In den Knollen ist ein wertvoller Fruchtzucker enthalten der besonders für Diabetiker wichtige Eigenschaften bietet.

 
 

 

 

 

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